Verstehen - ETES bloggt.

Archiv für Oktober, 2008

VVS Linienfahrpläne direkt verlinken

30. Oktober 2008 | Know-How | 2 Kommentare » | geschrieben von Jan Theofel |

UPDATE: Inzwischen ist das Setzen der Links so möglich, dass keine Jahresangabe im Link enthalten ist. Siehe: VVS Linienfahrpläne direkt verlinken (Update)

In unserer Anfahrtbeschreibung haben wir mehrere Buslinien angeben, mit denen man uns erreichen kann. Dazu haben wir jeweils die kompletten Fahrplanbuchseiten der jeweiligen VVS Buslinie verlinkt.

Leider ist auf der Webseite der VVS nicht klar beschrieben, wie man diese Links generieren selbst kann. Es wird zwar beschrieben, wie der Linkaufbau aussieht, aber leider nicht, wie die Liniennummern anzugeben sind.

Der Link zur Fahrplanbuchseite sieht dabei wie folgt aus:
http://www2.vvs.de/vvs/XSLT_TTB_REQUEST?language=de&sessionID=0&command=direct&net=vvs&line=[LINIE]_&project=j08&itdLPxx_openDirect=1

Und der Link zum Linienverlaufsplan:
http://www2.vvs.de/vvs/XSLT_ROP_REQUEST?language=de&sessionID=0&command=direct&net=vvs&line=[LINIE]_&project=j08&itdLPxx_openDirect=1

Dabei ist [LINIE] jeweils durch die Linie zu ersetzen. Dabei handelt es sich um die “normale” Liniennummer erweitert auf drei Ziffern, also z.B. die “042″ für die Buslinie 42. Diesen werden noch zwei Ziffern vorangestellt, die den Verbindungstyp angeben. Mögliche Werte sind:
10 S-Bahn (S1-S6)
11 Sonstige Züge
20 U-Bahn
30 Busse der SSB
31 Sonstige Busse

Unsere erste IPv6-Verbindung

23. Oktober 2008 | ETES-News | 2 Kommentare » | geschrieben von Robert Scheck |

Bei IPv6 handelt es sich um eine relativ technische Angelegenheit, die ich hiermit versuche, möglichst verständlich für alle darzustellen – insbesondere, da die resultierende Problematik größtenteils (selbst in der IT-Welt) ignoriert, gescheut oder gar lediglich belächelt wird.

Die Kommunikation im Internet läuft über sogenannte IP-Adressen. Wenn Sie also “www.etes.de” in Ihrem Webbrowser eingeben, so kommunizieren die Rechner und Server untereinander mit der IP-Adresse “91.196.144.19″ anstatt “www.etes.de”. Dieses IP-Schema heißt IPv4 wurde im Jahr 1983 begonnen und erlaubt maximal 4 294 967 296 IP-Adressen. Damals war das kein Problem, nur Universitäten und wenige große Firmen hatten einen Zugang zum Internet; es gab folglich nur wenige Großrechner, die miteinander vernetzt werden konnten.

IPv4-Adressen RestlaufanzeigeHeute, im Jahr 2008, haben wir mobile Geräte wie Handys, Organizer und PDAs, mit denen wir überall ins Internet gelangen können. Selbst manche Waschmaschine oder Kaffeemaschine hat bereits einen Netzwerkanschluss, Internet gehört inzwischen einfach zum täglichen Leben, viele haben zudem einen Internetanschluss oder nutzen UMTS. All das sind Dinge, die im Normalfall jeweils mindestens eine IP-Adresse benötigen.

Wenn Sie nun den Screenshot auf der linken Seite anschauen (Quelle: Intec NetCore, Inc.), dann sind sämtliche IP-Adressen in voraussichtlich 794 Tagen an Provider und Internetanbieter vergeben. Sind alle IP-Adressen vergeben und ein Provider hat mehr Kunden, die gleichzeitig ins Internet möchten, als ihm IP-Adressen zugewiesen worden sind, so können einige oder vielleicht gar viele Kunden nicht mehr ins Internet.

Deshalb wurde bereits im Jahr 1999 eine Lösung für dieses Problem entwickelt: IPv6 als Nachfolger von IPv4. Mit IPv6 sind maximal 340 282 366 920 938 463 463 374 607 431 768 211 456 IP-Adressen möglich – ein vielfaches vom derzeit genutzten IPv4-Schema. Zudem wurden mit IPv6 auch technische “Designfehler” der Vergangenheit ausgebügelt und es wurde allgemein an der Verwendbarkeit im Hinblick auf mobile Systeme gearbeitet.

Jedoch sieht eine IPv6-Adresse wie 2001:0db8:e3e0:afb2:9837:500d:89cd:921d völlig anderst als die oben genannte IPv4-Adresse aus. Und dort beginnen die Probleme bereits: Alle Geräte, die jetzt mit Netzwerk zu tun haben, müssen dann IPv6-tauglich sein. In erster Linie betrifft das die Software, die auf den Geräten läuft, also das Betriebssystem, den Webbrowser, den E-Mail-Client, den Netzwerk-Drucker etc. Denn mit einer IPv6-Adresse kann man leider keine IPv4-Adresse erreichen und umgekehrt sowieso nicht.

Wir selbst haben seit vorgestern von unserem Provider eine IPv6-Anbindung (eine native Verbindung folgt in 3-4 Monaten) auf unserer Standleitung aufgeschaltet bekommen und haben darüber ein paar IPv6-taugliche Webseiten aufgerufen. Und aktuell sind wir erst der fünfte Kunde unseres Providers, der IPv6 bereits nutzen möchte. Da IPv6 gänzlich zu scheuen auf Dauer keine Lösung ist, werden wir in den nächsten Monaten versuchen, unser Netzwerk im Büro langsam zusätzlich mit IPv6 zu versehen. Dabei werden wir sicherlich Probleme identifizieren, aber gleichzeitig auch Lösungen dafür suchen, damit Sie als Kunde rechtzeitig von unserer Erfahrung in diesem Bereich profitieren können und eine problemlose und rechtzeitige Migration Ihrer IT-Umgebung möglich ist, wenn IPv6 in vermutlich 2-3 Jahren das jetzige IPv4-Schema ersetzen wird!

Replacing kernel modules for SuSE while installing

22. Oktober 2008 | Know-How | 1 Kommentar » | geschrieben von ETES Admin |

Note: This article is a republishing from our old webpage.

Sometimes it happens that SuSE Linux is distributed with a bug in one of the kernel modules which you need for your installation. An example for this is the kernel module aacraid for SuSE 9.2. This documentation explains how to replace a kernel module for the installation. It works only for modules which can be loaded manually.

A long time ago SuSE was shipped this some floppy disks which keep the kernel modules. Today you will only get a set of some CDs and DVDs to install. This makes the process some more complicated.

  1. The first of all is to find out which kernel module might be affected. There are no real steps for that. In our case we found in formations about a bug in the aacraid kernel module.
  2. Find a kernel patch for the known bug or write your own fix. ;-)
  3. Install a minimum system with some additional packets (gcc, make, patch) and the kernel sources on a different machine. A good choice for this is a virtual machine like VMware or xen. Don’t run onlineupdates after the installation!
  4. Change to the directory of your kernel sources and run a make cloneconfig.
  5. Apply the kernel patch to the buggy module.
  6. Compile the module with a make modules in your kernel source directory.
  7. You will find a file kernel_module_name.ko in your source tree. Copy it on a Linux machine which has a floppy drive.
  8. Start the installation on the target machine using CD number 2 and choose a manual installation. Follow the installation instructions until you reach the point where you can load kernel modules.
  9. Select the needed module category. Yast will ask you to insert a special module disk with a special number.
  10. On the CD 1 of SuSE you will find this floppy disk as an image. Copy the image to the disk using dd like it is explained in the SUSE documentation.
  11. Mount the floppy on the machine to which you have copied the kernel module file create in the first steps.
  12. You will find two files on the floppy disk. One is named module.config and the other one has a special name like scsi-modules. Copy the second file to your hard disk.
  13. Append the ending .gz (like scsi-modules.gz) and uncompress it with gzip.
  14. The result will be a Mimix file system image which you can mount. Create a new mount point (let’s call it /mnt/mimix) and mount the file: mount -o loop /file/to/image /mnt/mimix
  15. Change to your new mount point and replace the buggy kernel module with the one created by you.
  16. Unmount the image file, compress it using gzip and copy it back to the floppy disk.
  17. After unmounting the floppy disk you can use it for your installation process. Insert the disk and select your new module.
  18. That’s all. Just complete your installation.

Thanks to Harald and Hendrik for their support!

IT Brunch in Waiblingen am 23.10.2008

20. Oktober 2008 | Events | Kein Kommentar » | geschrieben von Jan Theofel |

Im Raum Stuttgart hat sich seit einiger Zeit der IT-Brunch als Netwerk-Veranstaltung etabliert. Die Veranstaltungen bieten jeweils kurze Vorträge und dazwischen ausreichend Zeit neue Leute aus der Branche kennenzulernen. Für die Besucher ist der IT-Brunch kostenlos.

Diese Woche findet der IT-Brunch in Waiblingen stat. Termin ist der 23.10.2008 ab 8:00 Uhr im Kameralamtskeller. Alle weitere Informationen und die Anmeldung gibt es hier.

Wir werden dieses Mal auch teilnehmen und freuen und auf zahlreiche neue Kontakte.

HP JetDirect with syslogd and Linux

18. Oktober 2008 | Know-How | Kein Kommentar » | geschrieben von Robert Scheck |

The following blog post was originally published on our old website and was moved to the weblog now:

The HP JetDirect network printer support the logging of events using a remote syslogd on a Unix/Linux server. This is very useful to stay informed about your network printers. This article describes how to use this feature. It is based on the setup of an HP Color LaserJet 4600 together with a SuSE Linux 9.2 server. But you can apply it easily to other Linux distributions.

The general setup fields for the printer configuration can be found in the HP JetDirect administrator’s guide. Please note that the four parameters described in table A.4 there can be found in different areas of the setup system. The syslog server ip address is part of the normal network setup which you can access via your printers display. The parameters syslog maximum messages and syslog priority are placed in the network configuration which can be reached using the HTTP setup interface. The last parameter syslog facility is is also part of the HTTP setup interface but placed under other settings. I only had to configure the IP of the syslogd server and increased the number of syslog maximum messages from 10 to 100 per minute.

On your logging server make sure that syslogd accepts connection from other hosts. For syslogd 1.4.1 this is done using the command line parameter -r. For SuSE Linux 9.2 place this parameter in /etc/sysconfig/syslog as SYSLOGD_PARAMS.

Now you have to configure the place where “lpr” messages (the default syslog facility for HP JetDirect) are stored. To do this, edit the file /etc/syslog.conf and check for lines starting with “lpr.”. If it is missing, just add a line like:


lpr.* -/var/log/hpclj4650n

This will write all printer messages to the given file.

But you will see that the messages are logged to /var/log/messages too. To suppress double logging, just search the line for /var/log/messages and add the “lpr.none” there so that your line looks similar to this one:


l*.*;mail.none;news.none;lpr.none -/var/log/messages

After changing the configuration restart your syslogd and you can read the messages from your new logging file. To test this, with the setup above (100 messages per minute) it is enough to remove and put back the paper tray which will produce an output like:


May 23 12:30:20 192.168.0.6 printer: error cleared
May 23 15:03:37 192.168.0.6 printer: offline or intervention needed