ETES-Weblog
Alle Beiträge mit dem Tag centos
(8 Beiträge):
Gepostet am 20.01.2009 von Robert Scheck in „Know-How“
Für die Suchmaschinen-Funktionalität des Contao Open Source CMS (vormals TYPOlight) wird die Unicode-Unterstützung der PCRE-Erweiterung in PHP benötigt. Ist diese Unicode-Unterstützung nicht gegeben, so schlägt eine Suche anschließend mit
Compilation failed: support for \P, \p, and \X has not been compiled
fehl. Bei Red Hat Enterprise Linux 5 und damit bei CentOS 5 ist diese Option standardmäßig nicht aktiviert, da der Einsatz erst in späteren Versionen von PCRE durch die Entwickler empfohlen worden ist. Man kann dieses Problem lösen, indem man PCRE beim Kompilieren um das Parameter --enable-unicode-properties erweitert, sofern PHP dynamisch gegen die PCRE-Bibliothek gelinkt ist (was bei RHEL 5 und CentOS 5 der Fall ist).
Weiterlesen … PHP PCRE-Erweiterung für Contao/TYPOlight
Gepostet am 27.11.2008 von Robert Scheck in „Know-How“
Das von uns eingesetzte Warenwirtschaftssystem ESS (Enterprise Solution Server) der Firma Pentaprise bringt über die verschiedenen Software-Generationen und Versionen unterschiedliche Abhängigkeiten zu weiteren Software-Paketen mit, die bislang manuell von Hand nachinstalliert werden mussten.
Um dies zu vereinfachen, haben wir unser ETES-Repository mit zusätzlichen RPM-Paketen für das ESS erweitert. Diese enthalten jedoch nicht das gesamte ESS, lediglich die Abhängigkeiten zu Software-Paketen, die die jeweilige Generation des ESS benötigt. Aktuell gibt es Pakete für ESS 6.0.0.x, 6.0.2.x, 6.0.4.x und 6.0.6.x. Unser ETES-Repository gibt es zur Zeit für die für den Unternehmenseinsatz optimierte Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux bzw. CentOS in Version 4 und 5, sowie für den Vorreiter in Sachen Open Source Software, nämlich Fedora in Version 8, 9 und 10.
Weiterlesen … ESS-Abhängigkeiten mittels ETES-Repository installieren
Gepostet am 04.11.2008 von Robert Scheck in „Know-How“

Nachdem inzwischen Festplatten mit einer Größe von 1 TB (1024 GB sind 1 TB) keine Seltenheit mehr sind, kam kürzlich ein RAID-Verbund mit solch großen Festplatten bei einem Kunden zum Einsatz. Doch wie bei vielen Stellen in der IT-Welt gibt es auch hier eine Grenze, die vor einigen Jahrzehnten bestimmt worden ist. Damals, als Festplatten nur wenige Megabyte groß waren, hat man festgelegt, dass eine normale Partitionstabelle maximal eine Festplatte mit 2 TB adressieren kann - technisch natürlich begrenzt durch die allseits bekannten 32 Bit.
Selbstverständlich gibt es eine Alternative zum derzeit fast überall eingesetzten Master Boot Record (MBR), diese Alternative heißt GUID Partition Table (GPT). Nun ist das Problem, dass die Unterstützung für GPT sowohl im BIOS als auch beim Bootmanager (z.B. Grub) vorhanden sein muss. Auf x86-basierenden Systemen (üblicherweise als x86, IA32, x86_64, AMD64, EM64T bekannt) ist eine Unterstützung von GPT bislang allgemein recht selten und aktuell unterstützt keine für den Unternehmenseinsatz optimierte Linux-Distribution die GPT von Haus aus.
Weiterlesen … Partitionstabelle größer als 2 TB