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	<title>ETES GmbH &#187; Domäne</title>
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	<description>EDV-Systemhaus</description>
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		<title>SID-Migration bei einer Samba-Domäne</title>
		<link>http://www.etes.de/blog/sid-migration-samba-domaene/</link>
		<comments>http://www.etes.de/blog/sid-migration-samba-domaene/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 16:16:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Robert Scheck</dc:creator>
				<category><![CDATA[Know-How]]></category>
		<category><![CDATA[Domäne]]></category>
		<category><![CDATA[Migration]]></category>
		<category><![CDATA[Samba]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei unseren Kunden kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass ein älterer Server mit einer Samba-Domäne durch neue, leistungsfähigere Hardware ersetzt wird. Hierbei stellt die SID-Migration (Security Identifier) oftmals ein Problem dar, da bei einem neuen Server die SID normalerweise unterschiedlich zum alten Samba-Server ist.
Dieses Problem haben wir recht einfach gelöst, da man seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei unseren Kunden kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass ein älterer Server mit einer Samba-Domäne durch neue, leistungsfähigere Hardware ersetzt wird. Hierbei stellt die SID-Migration (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Security_Identifier">Security Identifier</a>) oftmals ein Problem dar, da bei einem neuen Server die SID normalerweise unterschiedlich zum alten Samba-Server ist.</p>
<p>Dieses Problem haben wir recht einfach gelöst, da man seit Samba 3 die SID vom alten Server auf den neuen Server einfach mitnehmen kann &#8211; was leider etwas ungünstig und weniger klar dokumentiert zu sein scheint. Wenn nun eine Domäne &#8220;ETES&#8221; vorhanden ist, so muss man entweder vor der Umstellung oder auf dem alten Server die SID ermitteln:</p>
<pre>[root@alt ~]# net getlocalsid ETES
SID for domain ETES is: S-1-5-21-6129332212-1304462674-322571322
[root@alt ~]#</pre>
<p>Diese SID wird auf den neuen Server übernommen. Zwar kann die SID für jede Domäne ermittelt werden, doch nicht ohne weiteres mit dem gleichen Syntax gesetzt werden: Denn der Aufruf &#8220;net setlocalsid&#8221; erlaubt ausschließlich die Angabe der SID und keiner Domäne! Und statt der Domäne nimmt Samba scheinbar fast immer den NetBIOS-Namen aus der Samba-Konfiguration an&#8230;</p>
<p>Der Trick an dieser Stelle ist nun, in der Datei &#8220;/etc/samba/smb.conf&#8221; im Abschnitt &#8220;[global]&#8221; den Wert von &#8220;netbios name&#8221; temporär auf den Namen der Domäne zu setzen, also z.B.</p>
<pre>[global]
    netbios name = ETES</pre>
<p>Anschließend ist eine Änderung der SID möglich:</p>
<pre>[root@neu ~]# set getlocalsid S-1-5-21-6129332212-1304462674-322571322
[root@neu ~]#</pre>
<p>Zur Sicherheit sollte das Ergebnis noch einmal geprüft werden:</p>
<pre>[root@neu ~]# net getlocalsid ETES
SID for domain ETES is: S-1-5-21-6129332212-1304462674-322571322
[root@neu ~]#</pre>
<p>Liefert dies jetzt auf dem neuen Server auch wieder die alte SID zurück, so war die Migration erfolgreich und der NetBIOS-Name kann entweder wieder deaktiviert oder auf den alten Wert zurückgestellt werden.</p>
<p>Abschließend können sich die auf die Domäne gejointen Clients mit Microsoft Windows einfach wieder ganz normal an der Samba-Domäne anmelden, als hätte es diese Server-Umstellung nie gegeben &#8211; es ist auch kein Rejoin notwendig.</p>
<p>In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass die SID nicht mitgenommen werden kann, dann muss zusätzlich zu einem Rejoin in die neue Samba-Domäne auch die SID in der NTUSER.DAT auf die neue aktualisiert werden, andernfalls verweigert Microsoft Windows üblicherweise die Benutzung des Profils:</p>
<pre>[root@samba ~]# profiles -c S-1-5-21-6129332212-1304462674-322571322-2056 \
  -n S-1-5-21-7623811015-3361044348-030300820-2056 NTUSER.DAT
[root@samba ~]#</pre>
<p>Falls die alte SID nicht bekannt ist, so kann diese z.B. mit &#8220;strings&#8221; aus den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Binutils">binutils</a> ermittelt werden:</p>
<pre>[root@samba ~]# strings NTUSER.DAT | grep S-1
S-1-5-21-6129332212-1304462674-322571322-2056
S-1-
[root@samba ~]#</pre>
<p>Mit diesem beschriebenen Weg sollte die Migration einer Samba-Domäne kein schweres oder gar unüberwindbares Hindernis mehr darstellen.</p>
]]></content:encoded>
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