ETES-Weblog
Alle Beiträge mit dem Tag migration
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Gepostet am 04.11.2008 von Robert Scheck in „Know-How“

Nachdem inzwischen Festplatten mit einer Größe von 1 TB (1024 GB sind 1 TB) keine Seltenheit mehr sind, kam kürzlich ein RAID-Verbund mit solch großen Festplatten bei einem Kunden zum Einsatz. Doch wie bei vielen Stellen in der IT-Welt gibt es auch hier eine Grenze, die vor einigen Jahrzehnten bestimmt worden ist. Damals, als Festplatten nur wenige Megabyte groß waren, hat man festgelegt, dass eine normale Partitionstabelle maximal eine Festplatte mit 2 TB adressieren kann - technisch natürlich begrenzt durch die allseits bekannten 32 Bit.
Selbstverständlich gibt es eine Alternative zum derzeit fast überall eingesetzten Master Boot Record (MBR), diese Alternative heißt GUID Partition Table (GPT). Nun ist das Problem, dass die Unterstützung für GPT sowohl im BIOS als auch beim Bootmanager (z.B. Grub) vorhanden sein muss. Auf x86-basierenden Systemen (üblicherweise als x86, IA32, x86_64, AMD64, EM64T bekannt) ist eine Unterstützung von GPT bislang allgemein recht selten und aktuell unterstützt keine für den Unternehmenseinsatz optimierte Linux-Distribution die GPT von Haus aus.
Weiterlesen … Partitionstabelle größer als 2 TB
Gepostet am 23.10.2008 von Robert Scheck in „ETES-News“
Bei IPv6 handelt es sich um eine relativ technische Angelegenheit, die ich hiermit versuche, möglichst verständlich für alle darzustellen - insbesondere, da die resultierende Problematik größtenteils (selbst in der IT-Welt) ignoriert, gescheut oder gar lediglich belächelt wird.
Die Kommunikation im Internet läuft über sogenannte IP-Adressen. Wenn Sie also „www.etes.de“ in Ihrem Webbrowser eingeben, so kommunizieren die Rechner und Server untereinander mit der IP-Adresse „91.196.144.19“ anstatt „www.etes.de“. Dieses IP-Schema heißt IPv4 wurde im Jahr 1983 begonnen und erlaubt maximal 4 294 967 296 IP-Adressen. Damals war das kein Problem, nur Universitäten und wenige große Firmen hatten einen Zugang zum Internet; es gab folglich nur wenige Großrechner, die miteinander vernetzt werden konnten.
Weiterlesen … Unsere erste IPv6-Verbindung
Gepostet am 03.10.2008 von Robert Scheck in „Know-How“
Bei unseren Kunden kommt es von Zeit zu Zeit vor, dass ein älterer Server mit einer Samba-Domäne durch neue, leistungsfähigere Hardware ersetzt wird. Hierbei stellt die SID-Migration (Security Identifier) oftmals ein Problem dar, da bei einem neuen Server die SID normalerweise unterschiedlich zum alten Samba-Server ist.
Dieses Problem haben wir recht einfach gelöst, da man seit Samba 3 die SID vom alten Server auf den neuen Server einfach mitnehmen kann - was leider etwas ungünstig und weniger klar dokumentiert zu sein scheint. Wenn nun eine Domäne "ETES" vorhanden ist, so muss man entweder vor der Umstellung oder auf dem alten Server die SID ermitteln:
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