Hochverfügbarkeit mit Linux

Unternehmenskritische Dienste erfordern Techniken um Datenbestände permanent in Echtzeit synchron zu halten, um bei Ausfall von Komponenten den Betrieb aufrecht zu erhalten.

Durch DRBD und Heartbeat lassen sich zwei, bzw. drei Servernodes zu einem Verbund zusammenschalten.

Vergleichbar ist dies mit einem RAID 1 über mehrere physische Server per Netzwerkverbindung.

 

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Damit arbeitet DRBD nicht nach dem Prinzip eines zentralen Storages (SAN, NAS), welches eine Fehlerstelle (Single point of failure) darstellt, sondern auf jeden Servernode wird der Datenbestand vollständig repliziert.
Somit kann der Node wegfallen und das System - und somit auch Sie - kann dennoch ohne Unterbrechung weiterarbeiten.

Die Überwachung der Nodes übernimmt dabei eine weitere Komponente, Heartbeat genannt.
Heartbeat prüft permanent, über die zur Verfügung gestellte Netzwerkverbindung, ob die Nodes verfügbar sind und leitet definierte Schritte ein um die Dienste zu reaktivieren.

Um ein solches Setup einzurichten ist eine breitbandige Netzwerkverbindung notwendig. Aus kosten- Nutzensicht sind daher die physischen Server an einem Standort mit geringer räumlicher Distanz (oftmals verschiedene Gebäudeteile) sehr verbreitet. Sofern die Netzwerkverbindung zwischen den Standorten der physischen Server breitbandig genug sind, lassen sich ebenfalls auf diesem Weg Systeme mit Georedundanz über mehrere Rechenzentren, bzw. große Distanzen, aufbauen.

Informieren Sie sich auch über unser Anwendungsbeispiel Zarafa.