E-Mail-Server mit generischen Hostnamen

English Version

Das Problem

Für die meisten E-Mail-Server ist im DNS der benötigte Reverse-Lookups eingetragen. Allerdings handelt es sich dabei häufig um sogenannte generische Hostnamen, die beispielsweise IP-Adresse enthalten (etwa xxx-xxx-xxx-xxx.reverse.provider.tld) oder einfach durchnummeriert sind (etwa host-xxx.provider.tld).

Solche generischen Reverse-Lookups sind in der Regel ein Indiz für dynamische IP-Adressen, so dass auch hier viele Mailserver die Annahme der Mails abweisen und statt dessen eine Einlieferung über Server mit einer festen IP-Adresse erwarten.

Aber auch in Netzen mit fest zugewiesenen IP-Adressen sind oftmals generische Hostnamen anzutreffen. Dabei handelt es meistens um große Netze mit häufig wechselnden Kunden (etwa virtuelle Serverfarmen). Daher werden Hosts mit festen IP-Adressen aber generischen Reverse-Lookups oftmals Dialup-Netzwerken gleichgestellt. Dies liegt daran, dass sie oft nicht von diesen zu unterscheiden sind und selbst wenn dies der Fall ist das Setzen individueller Hostnamen als Zeichen für einen echten E-Mail-Server-Betrieb erwartet wird.

Lösung

Wir empfehlen daher, einen entsprechenden Eintrag in der DNS-Konfiguration durch Ihren Systemadministrator bzw. E-Mail-Anbieter anpassen zu lassen. Verwenden Sie beispielweise mail.firmenbezeichnung.de. Bitte vergessen Sie dabei nicht, dass auch der Hostname in die IP-Adresse auflösbar sein muss und dieser Hostname möglichst auch als HELO von dem Mailserver gesendet werden sollte. Sie vermeiden dadurch Probleme bei der Zustellung Ihrer E-Mails.

Anleitung zur Konfiguration

Für eine zeitnahe Lösung haben wir eine Liste zusammengestellt, wie Sie bei bekannten Anbietern Ihren Reverselookup konfigurieren können.