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NSA, PRISM & Co.: CDU-Bundestags­abgeordnete Maag zu Besuch

Gepostet am 19. September 2013 von Pia Pflichthofer in „ETES-News“ Kommentare 0

Pia Pflichthofer
v.l. Espenhain, Maag und Dimas bei der ETES
v.l. Espenhain, Maag und Dimas bei der ETES

Am vergangenen Donnerstag, den 12. September 2013, durften wir Karin Maag, CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Stuttgart II, in unseren Räumlichkeiten begrüßen. Anlass war der NSA-Skandal, welcher bei Privatpersonen, in Unternehmen und bei Politikern für große Unsicherheit gesorgt hat.


von links: Espenhain (ETES-Geschäftsführer), Maag (CDU),
Dimas (IT-Sicherheitsexperte ETES)

 

Neben vielen weiteren Parteien wird vor allem auch der CDU von Gegnern und Bürgern in letzter Zeit vorgeworfen, die Geschehnisse des NSA-Skandals zu verdrängen und untätig wegzusehen. Entgegen der Vorwürfe informierte sich Karin Maag über die Gefahren und weitreichenden Konsequenzen, welche die Snowden-Enthüllungen mit sich bringen. ETES-Geschäftsführer Markus Espenhain konnte die CDU-Politikerin für das Thema IT-Sicherheit und zukunftsweisende Möglichkeiten im IT-Bereich für Politik und Wirtschaft sensibilisieren: „Wir sehen unsere Aufgabe darin, bei Politikern verstärkt Know-How im Bereich Internet, IT-Sicherheit und Netzpolitik aufzubauen“. Die CDU-Abgeordnete möchte sich keine Untätigkeit vorwerfen lassen. „Wir müssen bei den Bürgern, in der CDU und in der gesamten Politik verstärk Kompetenzen im IT-Bereich aufbauen“, folgert nun die studierte Juristin und gebürtige Stuttgarterin.

Open Source als offene und damit sichere Technologie der Zukunft

Wir als IT-Systemhaus haben uns seit Beginn unseres nun 15-jährigen Bestehens auf Open-Source- und Linux-Angebote spezialisiert und sehen in diesen Produkten eine Möglichkeit für eine sicherere Zukunft im Internet. Bei Open-Source-Software begutachten teilweise Millionen von herstellerunabhängigen Entwicklern den offen liegenden Quellcode und schlagen bei den geringsten Anzeichen von Sicherheitslücken sofort Alarm. Bei den proprietären Anbietern wie Microsoft oder Google besteht die Möglichkeit, dass der Hersteller selbst sogenannte Backdoors in die Software einbaut.

Markus Espenhain regte die CDU-Politikerin an, sich verstärkt für Open-Source-Lösungen innerhalb der Politik einzusetzen: „Neben dem erheblich gesteigerten Sicherheitsniveau können zudem viele Millionen von Euro eingespart werden“, erklärt der IT-Experte. Außerdem schlägt er eine Förderung von Unternehmen, welche einen bestimmten Prozentsatz an Open-Source-Produkten einsetzen und damit dem Datenschutz besser genügen können, vor. Karin Maag verlässt sensibilisiert unsere Büroräume. „Mir ist klar geworden, dass die Gefahren aus dem Netz wie Politik- oder Wirtschaftsspionage innerhalb der Parteien zu wenig Gehör finden“, ist das Fazit der CDU-Politikerin. Ein Umdenken und Richtungswechsel hinsichtlich Open Source kann für Privatpersonen, Unternehmen und die Politik entscheidende Vorteile mit sich bringen und ist daher eine Alternative, die in Erwägung gezogen werden sollte.

Gerne klären wir Sie ausführlich über die Gefahren von PRISM und Co. auf, beleuchten die Auswirkungen auf Ihre IT-Landschaft und –Sicherheit und beraten Sie hinsichtlich des Einsatzes von Open-Source-Produkten und den damit einhergehenden Vorteilen.

Tags dieses Beitrages: Datenschutz, Hosted Zarafa, IT-Sicherheit, NSA, Open Source, Sicherheit, Snowden, Zarafa, Zarafa-Cloud
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