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Open Source jetzt Pflicht?

Gepostet am 17. März 2016 von Markus Espenhain in „Know-How“ Kommentare 0

Markus Espenhain
Open-Source-Richtlinie USA

So zumindest in den USA. Vergangene Woche stellte die US-Regierung einen Richtlinienentwurf vor, welcher vorgibt zukünftige Programme in der gesamten Verwaltung einsetzbar zu machen und einen Teil des Quellcodes unter einer Open-Source-Lizenz zu veröffentlichen.

Verwendung in der gesamten Verwaltung

Der Entwurf für die „Quellcode-Richtlinie“ wurde vom "Office of Management and Budget" (OMB) des Weißen Hauses vorgestellt.

Software, welche speziell mit öffentlichen Finanzmitteln entwickelt werden, sollen so künftig nicht nur in der Auftragsbehörde genutzt werden dürfen. Büro-Pakete sind in diesem Entwurf nicht mit eingebunden.

Veröffentlichung unter einer Open-Source-Lizenz

Zudem soll das Programm als Open-Source-Software der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt wenn externe Programmierer an der Entwicklung beteiligt sind. Das Pilotprogramm sieht vor zu Beginn 20 Prozent des Quellcodes zu veröffentlichen.
Besondere Ausnahmen gelten bei Systemen, welche der nationalen Sicherheit dienen. 

Das weiße Haus stellt den Entwurf zur Verfügung welcher bis zum 11. April kommentiert werden kann. Anschließend soll die Richtlinie beschlossen und in Kraft gesetzt werden.

Vorteile und Ziele

Ziel dieser Maßnahmen ist das Einsparen von Steuergeldern. Zudem kommt eine Förderung von Innovativen Lösungen. Durch Open Source lässt sich eine beliebige Anpassbarkeit bewirken. Diese ermöglicht einen zuverlässigen und dem nationalen Interesse entsprechenden Dienst, welcher stetig in seiner Qualität verbessert wird.

Tags dieses Beitrages: agorum, Netzpolitik, Open Source, Software, Zarafa, Zimbra
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