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The Next Cloud „Nextcloud“ – ein OwnCloud-Fork im Vormarsch

Gepostet am 01. Juli 2016 von Markus Espenhain in „Know-How“ Kommentare 5

Markus Espenhain
Nextcloud Log-In

Auf Grund von Meinungs­verschiedenheiten hat der OwnCloud-Begründer Frank Karlitschek das Unternehmen verlassen und eine eigene Version der Synchronisations-Software ins Leben gerufen (heise.de). „Nextcloud“ so heißt der neu gegründete Fork von OwnCloud.

NextCloud die neue Open-Source-Anwendung

Der bisherige Technikchef von OwnCloud Frank Karlitschek gab Ende April bekannt das Unternehmen zu verlassen. Mit ihm folgten einige der Kernentwickler. Gemeinsam begründen sie unter dem Namen „Nextcloud“ ein von der Community geführten Fork der Software sowie ein neues Unternehmen für den Support der freien Serverplattform zur Dateisynchronisation.

Ziel von Nextcloud ist es eine Balance zwischen den Bedürfnissen des Unternehmens, dessen Kunden und der Entwicklercommunity wiederherzustellen. In den letzten zwei Jahren hat sich das OwnCloud-Unternehmen immer mehr aus der Community-Entwicklung zurückgezogen. Somit blieben eine Vielzahl der Beitrage von externen Entwicklern nicht bearbeitet. Dies will Nextcloud verbessern. Karlitschek sagte dazu bei Golem.de: "Es gibt viele Dinge zu verbessern. Dafür wollen wir mit der Community zusammenarbeiten und dafür haben wir die Beitragenden". Sämtliche Entwicklungen würden mit Nextcloud demnach öffentlich geschehen. 

Gemeinsam möglichst schnell zum Ziel

Nextcloud verspricht eine Berücksichtigung der Interessen der Entwickler- und Nutzer-Community sowie eine stabilere und zuverlässigere Software. Zusätzlich soll die Integration von Adressbuch und Kalender verbessert werden. Diese Funktionen werden bisher in der Enterprise-Version von OwnCloud nicht supportet. 
Des weiteren kooperiert Nextcloud eng mit Spreed.ME, einem Anbieter der einen WebRTC-Server als Videokonferenzlösung mit der Software kombiniert.

Geplant war die erste Veröffentlichung Mitte Juli, doch durch die Hilfe der Community und allen Beteiligten wurde diese 5 Wochen vorgezogen. Damit ist Nextcloud 9 bereits veröffentlicht. So stellt das Team von Nextcloud schon diesen Monat einen vollständigen Ersatz für Owncloud zur Verfügung der sowohl von Heimanwendern als auch von Unternehmenskunden problemlos anstelle von Owncloud verwendet werden kann. Zudem bietet Nextcloud den bestehenden OwnCloud-Kunden an, ihre Support-Verträge zu übernehmen (golem.de).

Tags dieses Beitrages: Cloud, Open Source
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Bisherige Kommentare

Kommentar von Wichtel |

Eine gute Webseite mit interessantem Inhalt. Ich habe den Blog über Nextcloud durchgelesen und bin beeindruckt. Toll geschrieben.

Antwort von ETES GmbH

Vielen Dank für das Kompliment.

Wenn dich das Thema "Nextcloud" interessiert, haben wir einen weiterführenden Artikel für dich: "Nextcloud 10: Mehr Sicherheit und bessere Kontrolle"

Kommentar von Libal |

Ich schließe mich den wichtel an und bin interessiert an mehr . Wie steht es mit updates und Weiterentwicklung ist das ganze nun ausgereift? Aber klasse geschrieben!

Antwort von ETES GmbH

Lieber Libal,

vielen Dank. Weitere Information zu Nextcloud findest du auch in unserem Blog: Nextcloud 10: Mehr Sicherheit und bessere Kontrolle

Nextcloud 10 ist bereits erhältlich und wird erfolgreich eingesetzt. Wie die meiste Software befindet sich Nextcloud in einer stetigen Weiterentwicklung. Frank Karlitschek plant bereits die Version 11.

Kommentar von Atilgan |

Das Thema ist wirklich sehr interessant, vielen Dank für die Infos.

Kommentar von Flink |

Sehr interessanter Artikel, als Apple Nutzer und Fan bin ich begeistert und beschäftige mich weiter mit dem Thema, weiter so!

Antwort von ETES GmbH

Dankeschön.

Kommentar von Flink |

Interessanter Beitrag, hilft uns sicher weiter.

Antwort von ETES GmbH

Das freut uns.

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