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Samba4 mit Active-Directory-Funktion und Zarafa - ein Duo, das sich sehen lassen kann

Gepostet am 09. Dezember 2014 von Markus Espenhain in „Produkte“ Kommentare 0

Markus Espenhain
Logo Samba, Samba4 mit Active Directory

Mit der Open-Source-Software Samba4 können Zarafa-Nutzer die Vorzüge der zentralen Benutzerverwaltung mit der Integration in ein Microsoft Windows Active Directory (zentrales Benutzerverzeichnis) nutzen, ohne teure Microsoft-Lizenzen beschaffen zu müssen. Wie bei einem Windows Active Directoy (AD) können alle Benutzereinstellungen für Zarafa in das AD von Samba4 integriert werden. In Version 4 hat Samba erstmals ein Active-Directory-Featureset bereitstellt.

Samba ist eine Komponente, die unter Linux dafür sorgt, dass Windows-Clients wie bei einem Windows-Server Dateien auf dem Linux-Server abspeichern können. Dabei macht es für den Benutzer von Zarafa keinen Unterschied, ob es sich um ein Windows Active Directory oder ein Samba4 Active Directory handelt.

Das Active Directory spielt vor allem bei der Anmeldung an einem Windows-Rechner eine große Rolle, da hier die Berechtigung des Clients am Server für die Anmeldung und die Berechtigungen geprüft werden. Alle notwendigen Benutzereinstellungen werden damit auch für Zarafa im Active Directory hinterlegt.

10 Jahre lang haben die Entwickler von Samba an der neuen Version gearbeitet. Bis zur Version 3 konnte Samba die zentrale Benutzerverwaltung nicht selbst bereitstellen. Mit Samba4 kann der Einsatz von Windwos-Servern nun vollständig umgangen werden. 

 

Für Fragen rund um Samba, Zarafa und Open-Source stehen wir jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Kontaktaufnahme.

 

Tags dieses Beitrages: Groupware, Microsoft, Migration, Samba4, Windows, Zarafa
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