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Zarafa verlängert auslaufenden Outlook-Support nun bis 2017

Gepostet am 13. April 2015 von Markus Espenhain in „Produkte“ Kommentare 2

Markus Espenhain
Zarafa stellt Outlook-Support erst im Mai 2017 ein.

Ende Januar haben wir darüber berichtet, dass Zarafa die Outlook-Unterstützung nur noch bis Ende März 2016 leisten wird. Im Zuge einer strategischen Neuausrichtung hat sich unser langjähriger Partner und Lieferant Zarafa dazu entschlossen, in Zukunft nicht auf Outlook, sondern auf eine Weiterentwicklung der eigenen Kommunikationsplattform WebApp zu setzen.

In einem neuen Partner Announcement hat Zarafa nun angekündigt, dass der Outlook-Support nun doch nicht schon 2016, sondern erst Anfang Mai 2017 auslaufen wird. Somit erhalten Kunden mit einer bestehenden Zarafa Subscription noch ein Jahr länger Outlook-Unterstützung. Für Kunden, welche eine Zarafa Subscription ab dem 1. Mai 2015 kaufen, gilt nach wie vor der kürzere Outlook-Support bis 1. Mai 2016.

Somit reagiert Zarafa auf den vielfachen Kundenwunsch, die Unterstützung von Outlook länger als geplant fortzuführen und damit für eine Entlastung bei den betroffenen Unternehmen zu sorgen.


Gerne stehen wir Ihnen für Fragen zu Ihrer angestrebten Groupwarelösung zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf.

 

Tags dieses Beitrages: Outlook, Support, Zarafa, Zarafa-Cloud, ZCP
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Bisherige Kommentare

Kommentar von J. Iffländer |

Ab Outlook 2013 werden Konten-Anbindungen via ActiveSync unterstützt. Über Z-Push sollte es doch dann weiterhin möglich sein, Outlook zumindest ab Version 2013 mit Zarafa zu nutzen, oder sehe ich da etwas grundlegend falsch?

Antwort von Robert Scheck

Aktuell lässt sich Microsoft Outlook 2013 nicht ohne weiteres Zutun per ActiveSync (also über Z-Push) an Zarafa anbinden, denn standardmäßig führt das erstmal zu nachfolgender Fehlermeldung:

An Exchange ActiveSync-E-Mail-Server anmelden (EAS): Der Server wurde nicht gefunden.

Ist diese Hürde gestemmt, hat man zwar in der Tat ein Outlook-Profil mit ActiveSync an Zarafa, jedoch leider nicht die gleichen Funktionalitäten:

  • Entwürfe, Journal und Notizen werden nur lokal gespeichert ("Nur dieser Computer").
  • Das "Globale Adressbuch" (GAL) mit den anderen Zarafa-Benutzern ist nicht vorhanden.
  • Frei-/Gebucht-Informationen bei Besprechungsanfragen stehen nicht zur Verfügung.
  • Einbinden von Ressourcen bzw. anderen Stores ist nicht möglich; keine Stellvertreter.
  • Regeln werden nur lokal gespeichert und nicht mehr auf den Zarafa-Server übertragen.
  • Keine weiteren Kalender-, Aufgaben- und Kontaktordner möglich (wie z.B. unter iOS).
  • Keine "Öffentlichen Ordner" (z.B. für gemeinsam zugegriffene Elemente oder Favoriten).

Zu den Vorteilen gegenüber klassischem IMAP gehören jedoch, dass Kontakte, Kalender und Aufgaben mit dem Zarafa-Server synchronisiert werden. Die eigentlichen kollaborativen Möglichkeiten (wie z.B. der Zugriff auf Kalender oder Kontakte von anderen Benutzern oder gemeinsam genutzte Ressourcen wie ein Vertriebspostfach mit Berechtigungen), die durch den Zarafa Client Connector ermöglicht werden, bleiben jedoch mit ActiveSync derzeit noch auf der Strecke.

Kommentar von Andreas Rösler |

Die Auflistung ist wie gewohnt sehr ausführlich, Robert ;-). Und es stimmt auch: ActiveSync hat seine Grenzen. Deswegen ermögiichen wir (Kopano) es, die absolut freie ActiveSync-Anbindung von Outlook 2013 und jünger via Z-Push durch die Kopano Outlook-Extension zu erweitern. Die oben genannten Punkte sollen dabei adressiert werden.

Mehr dazu hier:
* https://kopano.com/products/mobile-access/#outlook-compatible
* https://kopano.com/introducing-kopano-outlook-extension/
* https://kopano.com/kopano-outlook-extension-available-final/
* https://wiki.z-hub.io/display/ZP/Kopano+OL+Extension

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