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Beiträge mit dem Tag ‘ESS’

ESS-Systemmonitor zur Lastüberwachung

15. April 2010 | Produkte | Kein Kommentar » | geschrieben von Robert Scheck |

Beim Einsatz des ERP-Systems Enterprise Solution Server (kurz ESS) kann es zu einer hohen Auslastung des darunterliegenden Linux-Servers kommen; beispielsweise entweder durch Funktionalitäten, die von Haus aus deutlich mehr Ressouren benötigen, oder aber während der Testphase nach der Anpassung von Modulen an kundenspezifische Bedürfnisse, wenn noch nicht alle Performance-Optimierungen vorgenommen worden sind. Nicht zuletzt sind natürlich auch Entwicklungsfehler (z.B. Endlosschleifen) möglich, die erst ein Benutzer mit einer besonderen Konstellation beim Testen auslöst.

Bei einer übermäßigen Belastung des Linux-Servers durch einen einzelnen ESS-Prozess können die anderen ESS-Benutzer deutlich beinträchtigt werden – jedoch konnten die Benutzer bislang nicht herausfinden, welcher der anderen ESS-Benutzer die Last auf dem Server verursacht. Um diesem Problem entgegenzuwirken haben wir ein Monitoring-Tool entwickelt, das ähnlich wie der Taskmanager unter Microsoft Windows, die ESS- und PostgreSQL-Datenbankprozesse auflistet.

Unser Monitoring-Tool mit dem Namen “ess-top” kann schnell und einfach von jedem Benutzer verwendet werden und ist zudem selbsterklärend. Es listet alle angemeldeten ESS-Benutzer auf und unterscheidet zwischen CPU-Auslastung, der Nutzung des Arbeitsspeichers und ob es sich um den Applikationsserver selbst oder um die PostgreSQL-Datenbank handelt, die die Systemperformance beeinflusst.

Selbstverständlich setzt unser “ess-top”, wie auch das ESS selbst, auf eine webbasierte Technologie, wodurch keine zusätzliche Software auf den Arbeitsplätzen der Benutzer installiert werden muss. Um selbst bei bereits hoher Auslastung des Servers dennoch mit dem Monitoring-Tool möglichst wenig zusätzliche Last zu erzeugen und effizient zu sein, haben wir dieses technisch in der Skriptsprache PHP realisiert.

Ein Beispiel von “ess-top” kann bei unserem Partner All for Accounting unter http://ess.afa-service.de/top/ auf deren Server angesehen werden.

ESS-Abhängigkeiten mittels ETES-Repository installieren

27. November 2008 | Know-How | Kein Kommentar » | geschrieben von Robert Scheck |

Das von uns eingesetzte Warenwirtschaftssystem ESS (Enterprise Solution Server) der Firma Pentaprise bringt über die verschiedenen Software-Generationen und Versionen unterschiedliche Abhängigkeiten zu weiteren Software-Paketen mit, die bislang manuell von Hand nachinstalliert werden mussten.

Um dies zu vereinfachen, haben wir unser ETES-Repository mit zusätzlichen RPM-Paketen für das ESS erweitert. Diese enthalten jedoch nicht das gesamte ESS, lediglich die Abhängigkeiten zu Software-Paketen, die die jeweilige Generation des ESS benötigt. Aktuell gibt es Pakete für ESS 6.0.0.x, 6.0.2.x, 6.0.4.x und 6.0.6.x. Unser ETES-Repository gibt es zur Zeit für die für den Unternehmenseinsatz optimierte Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux bzw. CentOS in Version 4 und 5, sowie für den Vorreiter in Sachen Open Source Software, nämlich Fedora in Version 8, 9 und 10.

Aktiviert wird das ETES-Repository durch die Installation des RPM-Pakets etes-release (rpm -Uvh etes-release-version.arch.rpm), welches sich im entsprechenden Unterverzeichnis der oben angegebenen Adresse findet. Da sich die Paketnamen ändern können, ist hier bewusst keine direkte URL zu den RPM-Paketen verlinkt. Anschließend funktioniert die Installation wie folgt:

  • ESS 6.0.6.x: yum install ess-606x
  • ESS 6.0.4.x: yum install ess-604x
  • ESS 6.0.2.x: yum install ess-602x
  • ESS 6.0.0.x: yum install ess-600x

Kurze Zeit später fragt yum nach, ob die benötigten RPM-Pakete wirklich installiert werden sollen. Dies muss natürlich bestätigt werden und eine danach gestartete Installation des ESS funktioniert ohne die händische Nachinstallation weiterer Software-Pakete!