Wie Sie mit einer KI-Schulung Ihre Mitarbeiter zu souveränen und regelkonformen KI-Anwendern machen

KI von Robin Aukschlat

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Künstliche Intelligenz durchdringt zunehmend unseren Alltag und beeinflusst unsere Entscheidungen und Aktivitäten auf eine Weise, die wir uns noch vor wenigen Jahren kaum vorstellen konnten. Auch im Arbeitsalltag ist KI mittlerweile nicht mehr wegzudenken. Mitarbeiter müssen im Umgang mit KI jedoch sensibilisiert und geschult werden.

Im beruflichen Kontext werden täglich unzählige Prozesse durch künstliche Intelligenz beschleunigt und beeinflusst,  von der Ideenfindungbis zur E-Mail-Vorbereitung  oder der Sortierung von Daten. Auchviele Softwarehersteller integrieren KI-Unterstützungen in ihre Systeme. Die KI zieht damit fast automatisch in den Alltag der Mitarbeiter ein. Für viele Unternehmen stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie diese Produktivitätsschübe durch KI kanalisieren sollen, sondern wie.

Wir beobachten aus der Perspektive des Datenschutzes und der Informationssicherheit: Viele Teams agieren dabei noch im Blindflug. Tools werden zwar mit viel Enthusiasmus, genutzt jedoch fehlt vielen Anwendern das notwendige Grundverständnis für die damit verbundenen Risiken. Das gilt für Datenschutz- und Informationssicherheitsfragen und die Einhaltung spezifischer Compliance-Vorgaben, wie sie in der KI-Verordnung (KI-VO) der EU festgelegt sind. Um das Potential von KI im Arbeitsalltag vollständig nutzen zu können, muss daher nicht nur der Umgang, sondern auch der sichere Umgang zur Kernkompetenz geschult werden.

Die KI-Schulung in ETES Education holt KI-Verantwortliche, Geschäftsführung und Mitarbeitende genau an diesem Punkt ab.

Diese Wissenslücken müssen im Umgang mit KI bei Ihren Mitarbeitern geschlossen werden

Die Notwendigkeit, schnell auf KI-Tools zu reagieren, hat in vielen Unternehmen zur sogenannten „Schatten-KI-Nutzung“ geführt. Mitarbeiter verwenden Tools, ohne die damit verbundenen Risiken für das Unternehmen zu bedenken. Folgende Fragen hefen dabei, die Nutzung von KI sowie den Wissenstand im Umgang mit KI kritisch zu hinterfragen.

Wissen Ihre Mitarbeiter, welche Daten sie in KI-Anwendungen eingeben dürfen?

Die Eingabe von vertraulichen Kundeninformationen, Betriebsgeheimnissen oder proprietären Quellcodes ist der schnellste Weg, um gegen Datenschutzbestimmungen und interne Sicherheitsrichtlinien zu verstoßen. Um sensible Informationen zu schützen, sind klare Vorgaben und ein tieferes Verständnis dafür, wie KI-Modelle mit den eingegebenen Daten umgehen, essenziell. Klare Verhaltensregeln sind in diesem Zusammenhang ein essenzieller Schutzmechanismus.

Wissen Ihre Mitarbeiter, wo die Antworten der KI-Modelle herkommen?

KI-Systeme spiegeln die Daten wider, mit denen sie trainiert wurden. Enthalten diese Daten Ungleichheiten, kann die KI diese Vorurteile übernehmen und im schlimmsten Fall diskriminierende Entscheidungen und Aussagen treffen. Ein ungeschultes Team ist nicht in der Lage, diese Verzerrungen zu erkennen, geschweige denn, sie als Möglichkeit in Betracht zu ziehen. Das kann zu Reputationsschäden führen. Damit KI als Werkzeug zur objektiven Entscheidungsfindung dienen kann, ist eine gezielte Sensibilisierung für Ethik und Fairness unerlässlich.

Wissen Ihre Mitarbeiter über die KI-Verordnung (KI-VO) Bescheid?

Nach Art. 4 KI-VO besteht eine generelle Schulungspflicht für  Mitarbeiter, die im Arbeitsalltag KI einsetzen. Ein Grundverständnis für die Verordnung kann auch dazu beitragen, die notwendigen internen Governance-Strukturen zu verstehen und aktiv Compliance-Risiken zu vermeiden.

Welche Aspekte sollten in einer KI-Schulung behandelt werden?

In der KI-Ära reicht eine reine „Applikationsschulung” nicht mehr aus. Es muss ein Fundament für den sicheren Umgang gelegt werden. Ein zukunftssicheres Training muss die folgenden Kernelemente umfassen:

  • Das Grundverständnis: Wie funktioniert KI? Diese Entmystifizierung ist der erste Schritt, um Chancen und Risiken realistisch einschätzen zu können.
  • Der Fokus auf Compliance: Vermittlung der KI-VO-Erfordernisse, um Pflichten zu erfüllen und Compliance sicherzustellen.
  • Der Schutz der Daten: Es werden klare, anwendbare Regeln aufgestellt, welche Personen- oder Unternehmensdaten unter keinen Umständen mit der KI geteilt werden dürfen.
  • Die ethische Verantwortung: Sensibilisierung für KI-Bias und Strategien, um Fairness und Transparenz zu gewährleisten.

KI-Schulung in ETES Education

Die Schulungsplattform ETES Education dient zur Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter im Bereich Datenschutz und Informationssicherheit. Die darin enthaltene Ki-Schulung bereitet Ihr Team optimal auf den sicheren Umgang mit KI im Arbeitsalltag vor. Mitarbeitern wird grundlegendes Wissen über KI in fünf Modulen vermittelt:

  1. Einführung in die Künstliche Intelligenz
  2. Die KI-Verordnung
  3. Ethik und Bias in der Künstlichen Intelligenz
  4. Verantwortungsvoller Umgang mit Chatbots
  5. Chancen und Risiken beim Einsatz von KI

Fazit und strategische Empfehlungen

Die Investition in die Zukunft der KI-Technologie sollte insbesondere in die Weiterbildung Ihrer Mitarbeiter erfolgen. Ein Team, das  KI-Tools mit Enthusiasmus und einem klaren Verständnis für die Sicherheits- und Compliance-Regeln nutzt, erlangt einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Ihre Mitarbeiter nicht länger im Dunkeln agieren. Sichern Sie Ihre Innovationskraft und gewährleisten Sie die Einhaltung rechtlicher Standards. Es ist an der Zeit, diese Wissenslücken gezielt zu schließen und Ihrem Team den sicheren Raum für die KI-gestützte Produktivität von morgen zu geben.

Über den Autor
Robin Aukschlat
Consultant KI-Compliance, Informationssicherheit und Datenschutz bei ETES GmbH
Robin Aukschlat ist zertifizierter Experte für KI-Compliance, Datenschutz und Informationssicherheit bei ETES. Bei Fragen rund um die Themen Künstliche Intelligenz, Compliance-Richtlinien wie dem KI-Gesetz und der sicheren Verwendung von KI im Unternehmen ist er der richtige Ansprechpartner.
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