Proxmox VE als VMware Alternative

Infrastruktur von Simon Jung

Open Source Groupware als Alternative für proprietäre Software
sandwishstudio/shutterstock.com

Die Übernahme von VMware durch Broadcom hat für IT-Verantwortliche im Bereich der virtuellen Infrastruktur einiges ins Rollen gebracht: Lizenzkosten vervielfachen sich und anstelle von Einmalkauf, ist jetzt gezwungenermaßen ein Abo-Modell erforderlich. Langfristige Planungssicherheit ist kaum noch vorhanden. Viele Unternehmen prüfen aus diesem Grund Alternativen zu vSphere und ESXi – und stoßen dabei auf Proxmox VE.

Proxmox VE ist eine Open-Source-Plattform für Virtualisierung, basierend auf Debian-Linux. Sie kombiniert KVM für virtuelle Maschinen sowie LXC-Container und integriert das Management von Hosts und Clustern direkt in einer Web-GUI – ohne separate Management-Instanz wie den vCenter Server.

Unsere Erfahrung zeigt: Proxmox VE ist für die Mehrheit der vSphere- und ESXi-Installationen eine gute VMware-Alternative. Besonders profitieren Unternehmen von Proxmox VE, wenn sie ihre Lizenzkosten senken und die vollständige Kontrolle über die eigene Infrastruktur behalten möchten.

Doch wie groß sind die Unterschiede im Detail? Was kostet der Wechsel in der Praxis und wie migriere ich von VMware, Hyper-V oder RHEV zu Proxmox VE? In diesem Blogpost werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Unterschiede, die Kosten des Wechsels und den Migrationsprozess.

Das erwartet Sie:

  1. Für wen ist Proxmox VE eine echte VMware Alternative?
  2. Proxmox VE vs. VMware: Die wichtigsten Unterschiede im Überblick
  3. Was kostet der Wechsel von VMware zu Proxmox VE?
  4. Migration: Von VMware, Hyper-V oder RHEV zu Proxmox VE
  5. Ihr Proxmox-Partner: Von der Konzeption bis zum soliden Betrieb
  6. Fazit: Lohnt sich der Wechsel zu Proxmox VE?

Für wen ist Proxmox eine echte VMware Alternative?

Insbesondere mittelständische Unternehmen, KMU und öffentliche Einrichtungen können vom Umstieg auf Proxmox VE profitieren. Aber: Proxmox VE ist keine 1:1-Kopie von vSphere, sondern ein eigenständiger Open-Source-Hypervisor mit anderer Architektur und anderem Ökosystem. Die Kernfunktionen wie Cluster-Management, High Availability, Live-Migration, Replikation und Backup sind dabei ebenfalls vorhanden. Unterschiede zeigen sich im Umfeld: VMware-Tools, vCenter-Integration und die gewohnten Betriebsabläufe.

Ob sich der Wechsel für Ihre Organisation lohnt, hängt maßgeblich davon ab, welche Funktionen für Sie relevant sind.

Typische Wechselgründe: Kosten, Lizenzmodell und digitale Souveränität

  • Kostenexplosion: Durch den Wegfall von beliebten KMU-Paketen und eine Mindestabnahmenge pro Prozessor wurden die Kosten für Virtualisierung massiv in die Höhe getrieben.
  • Lizenzmodell: Seit dem Kauf von VMware durch Broadcom wurde von Dauerlizenzen auf ein Abo-Modell umgestellt und zudem das Produktportfolio deutlich gekürzt. Viele Standalone-Addons sind nur noch im großen Software-Paket erhältlich.
  • Digitale Souveränität: Hat eine Organisation VMware im Einsatz macht sie sich hochgradig von einem einzelnen Unternehmen abhängig (Lock-in-Gefahr). Ein weiterer Faktor ist der Fokus von Broadcom auf Cloud-Infrastruktur. Proxmox hingegen ist Open Source und kann unabhängig in der eigenen Infrastruktur betrieben werden, ohne dass die Nutzung durch das Lizenzierungsmodell eingeschränkt werden kann.

Für wen sich der Wechsel (noch) nicht lohnt

Proxmox VE ist für die große Mehrheit der Unternehmen eine solide VMware-Alternative. In ein paar wenigen Ausnahmefällen besteht jedoch die Möglichkeit, dass Proxmox VE zum jetzigen Zeitpunkt noch keine geeignete Lösung ist. Dazu gehören beispielsweise extrem große Enterprise-Umgebungen mit clustertiefen und etablierten Workflows, welche speziell für VMware implementiert wurden. Außerdem besteht in bestimmten Situationen eine Abhängigkeit von  VMware-spezifischen Tools (z. B. bestimmte Monitoring- oder DR-Lösungen mit vCenter-Anbindung).

Ebenso gibt es Softwarelösungen, die nur dann vom Hersteller untestützt werden, wenn die Virtualisierungsumgebung VMware ist. Es gilt daher immer zu prüfen, was die Voraussetzungen sind. Gegebenenfalls können derartige Workloads aber auf separaten Basissystemen betrieben werden und der Großteil des Workloads auf Proxmox VE.

Nichtsdestotrotz ist eine Ersteinschätzung, ob Proxmox VE für Ihre individuelle Umgebung geeignet ist, auf jeden Fall zu empfehlen. Wenn die Zeit gekommen ist, begleiten wir Sie gerne beim Umstieg.

Proxmox vs. VMware: Die wichtigsten Unterschiede im Überblick

 

Kriterium Proxmox VE VMware vSphere/ESXi
Lizenzmodell Open Source (AGPL), optionale Support-Subscription pro Node Per-Core-Subscription, Mindestabnahme 16 Cores, vCenter separat lizenzpflichtig
Hypervisor KVM (VMs) + LXC (Container) ESXi (nur VMs)
Management Integrierte Web-UI, Cluster-Management bis 32 Nodes ohne Extra-Lizenz vSphere Client + vCenter (lizenzpflichtig)
Clustering Built-in (empfohlen bis 32 Nodes), kostenlos vCenter erforderlich, lizenzpflichtig
High Availability Integriert, ohne Extra-Lizenz vSphere HA (ab Standard Edition), lizenzpflichtig
Live Migration Ja, ohne Extra-Lizenz vMotion (lizenzpflichtig)
Storage Ceph, ZFS, LVM, NFS, iSCSI – alles inklusive vSAN (teuer), NFS/iSCSI
Backup Proxmox Backup Server, Veeam Meist Veeam oder andere Third-Party-Lösungen
Container LXC-Container nativ unterstützt Nur über Erweiterungen (z. B. Tanzu, lizenzpflichtig)
Web-UI
Vollwertig, im Lieferumfang vSphere API, PowerCLI, Terraform, Ansible
Support
Community + optionale Subskription (Basic, Standard, Premium) VMware Support (lizenzabhängig)
Digitale Souveränität
Open Source, europäischer Hersteller (Österreich) und freie Wahl des Dienstleisters US-Konzern (Broadcom)

Tabellarischer Vergleich von Proxmox VE und VMware vSphere/ESXi

Kosten im Vergleich (vSphere-Subscription vs. Open Source)

Das Lizenzmodell von vSphere nach der Broadcom-Übernahme basiert auf einem Abo-Modell und wird pro CPU abgerechnet. Je nach Edition (Standard, Enterprise Plus) sind Lizenzkosten in Höhe mehrerer Tausend Euro pro Socket und Jahr einzurechnen. Der vCenter Server sowie Zusatzfunktionen wie vSAN verursachen zusätzlich Kosten pro Node.

Bei Proxmox VE sind die Kosten deutlich geringer. Proxmox bietet vier Lizenzarten an, die sich im Herstellersupport unterscheiden. Für den professionellen Einsatz im Unternehmenskontext empfehlen wir mindestens eine Basic-Lizenz. Eine Proxmox VE Basic Subscription für 1 CPU kostet pro Jahr 370€.

Sie sind unsicher, welche Proxmox-Subskription Ihr Setup tatsächlich benötigt? Wir beraten Sie unverbindlich zum Lizenzmodell und zu den Kosten.

Management & Betrieb (vCenter vs. Proxmox GUI)

Das Management einer vSphere-Umgebung erfordert in der Regel den vCenter Server als separate Ebene: eine eigene virtuelle Instanz mit eigener Lizenz und eigenem Patch-Zyklus. Proxmox VE integriert das Management von Hosts und Clustern hingegen direkt in das Web-GUI. Alle Nodes eines Clusters werden zentral aus einer gemeinsamen Konsole verwaltet.

Die betrieblichen Auswirkungen:

  • Weniger Komponenten, die installiert, gepatcht und überwacht werden müssen
  • Die Cluster-Übersicht (VMs, Container, Storage, Netzwerk) ist auf jedem Node verfügbar; Sicherheit durch Redundanz, auch beim Management
  • Die Verwaltung erfolgt über Web-GUI, Kommandozeile und REST-API – geeignet für die Automatisierung und die Anbindung an bestehendes Monitoring

Einschränkend ist anzumerken: Für sehr große Umgebungen mit mehreren Rechenzentren und hunderten Nodes bietet vSphere ein ausgereifteres Multi-Site-Konzept. Für den regionalen Cluster (das typische Setup im Mittelstand) ist das integrierte Proxmox-GUI ausreichend und normalerweise einfacher zu betreiben.

Storage & Backup (vSAN vs. Ceph/ZFS + Proxmox Backup Server)

VMware vSAN ist ein softwaredefiniertes Storage-System, das jedoch als lizenziertes Add-on pro Node abgerechnet wird. Proxmox VE stellt Storage-Technologien und den Proxmox Backup Server ohne Lizenzkosten bereit. Dazu zählen LVM-thin, ZFS und Ceph. ZFS bietet Snapshots, Replikation und Datenkonsistenzprüfungen nativ; Ceph stellt eine verteilte, hochverfügbare Speicherplattform bereit, die mit weiteren Nodes skaliert. Die Betriebserfahrung und das Tuning sind allerdings aufwändiger als bei den anderen Verfahren.

Was kostet der Wechsel von VMware zu Proxmox?

Auch wenn der Wechsel von VMware zu Proxmox VE die Lizenzkosten reduziert, fällt dennoch Aufwand an. Für eine realistische Kosteneinschätzung muss daher auf zwei Ebenen unterschieden werden:

  • Laufende Lizenz- und Subskriptionskosten, Kosten für den IT-Dienstleister
  • Einmaliger Aufwand für Migration, Betrieb und Schulung der eigenen Mitarbeitenden

Lizenz- und Subskriptionskosten realistisch vergleichen

Entfallen mit dem Wechsel:

  • vSphere-Lizenzen (pro Socket und Jahr)
  • vCenter Server-Lizenzen (pro Node)
  • Lizenzen für Zusatzkomponenten wie vSAN

Entstehen neu:

  • Proxmox Enterprise-Subskription (optional)
  • Proxmox Backup Server – kostenfrei, erfordert jedoch Hardware für die Backup-Storage-Ausweitung, Enterprise-Subskription (optional)
  • Ggf. zusätzliche oder nachgerüstete Hardware

Migrations-, Betriebs- und Schulungsaufwand berücksichtigen

Einmalige Kosten:

  • Analyse und Konzeption des Proxmox-Setups
  • Proof-of-Concept (POC)
  • Installation, Konfiguration und Migration

Laufende Kosten:

  • Anpassung der Betriebsprozesse an das neue System
  • Schulung der verantwortlichen Mitarbeitenden
  • Monitoring, Wartung und Support

Zusätzlich ist die geplante Downtime zu bedenken. Ohne Enterprise-Subskription erfolgt die Migration überwiegend über eine koordnierte Downtime. Mit Subskription lässt sich die Live-Migration nutzen, wodurch die Ausfallzeiten auf ein Minimum reduziert werden. Die Wahl des Migrationsverfahrens ist damit sowohl eine technische, als auch eine wirtschaftliche Entscheidung.

Migration: Von VMware, Hyper-V oder RHEV zu Proxmox

Entscheidet sich ein Unternehmen für Proxmox VE, müssen die bestehenden virtuellen Maschinen in die neue Umgebung migriert werden. Proxmox VE unterstützt die Migration aus anderen Virtualisierungsumgebungen ebenso wie die Virtualisierung physischer Systeme.

ESXi-Import über den Proxmox-Wizard

Der integrierte Proxmox-Migrations-Wizard überträgt virtuelle Maschinen direkt vom ESXi-Host inklusive der Konvertierung der Disk-Images. Voraussetzungen sind ein administrativer Zugriff auf den Quell-Hypervisor sowie die Prüfung von Hardware, Snapshots und Boot-Reihenfolge nach dem Import.

Von Hyper-V und RHEV

Hyper-V-VMs werden über den Export als OVA- oder VHDX-Datei übernommen; die Netzwerk- und Geräteeinstellungen werden nach dem Import neu konfiguriert. RHEV-Umgebungen lassen sich über die Standard-Verfahren direkt migrieren, da beide Plattformen auf KVM basieren.

Downtime, Testmigration und Interimsbetrieb

Der Import erfordert eine geplante Downtime. Je nach Datenvolumen und Quellformat bewegt sich die Dauer zwischen wenigen Minuten und mehreren Stunden. Die konkrete Zeitanforderung ermitteln wir im Rahmen von Testmigrationen, bevor Produktivsysteme betroffen sind. Nach dem Import können die Maschinen per Live-Migration (Enterprise-Subskription) ohne weitere Unterbrechung auf den Ziel-Node verschoben werden. Für enge Wartungsfenster stellen wir übergangsweise gerne auch Hardware und Storage bereit.

Ihr Proxmox-Partner: Von der Konzeption bis zum Betrieb

 

Konzeption Ihrer Proxmox-Installation

Wir analysieren Ihre bestehende Umgebung und entwickeln eine maßgeschneiderte Proxmox-Architektur: Node-Anzahl, Storage (Ceph, ZFS, SAN/NAS), Netzwerk, HA und Backup-Strategie. Sie erhalten eine dokumentierte Zielarchitektur mit Migrationsfahrplan, Rollback-Szenarien und Hardware-Empfehlungen.

Unterstützung bei Installation und Konfiguration

Unsere Administratoren übernehmen die komplette Einrichtung – in Ihrer Infrastruktur (On-premises oder Ihre Cloud) oder in unserem ISO 27001-zertifizierten Rechenzentrum in Stuttgart. Wir konfigurieren Cluster, Storage, Netzwerke, HA und Backup nach Best Practices. Funktionstests und Dokumentation gehören dazu. Auf Wunsch schulen wir Ihr Team.

Migration nach Proxmox

Wir migrieren Ihre VMs planbar und mit minimalem Risiko – von VMware, Hyper-V oder RHEV nach Proxmox VE. Unser Vorgehen: Inventarisierung, Pilot-Migration, Validierung von Netzwerk und Treibern, dann gestaffelte Batch-Migration. VMware Tools werden entfernt, QEMU Guest Agent installiert, Backup-Strategien angepasst. Jeder Schritt ist dokumentiert, mit klarem Rollback-Plan.

Support und Betrieb Ihrer Proxmox-Umgebung

Nach dem Go-live übernehmen wir gerne auch Monitoring, Patch-Management, Backup-Überwachung und Incident-Management. Sie profitieren von einem ISO 27001-zertifiziertem Betrieb, deutschen Datenschutzstandards und persönlichen, kompetenten Ansprechpartnern aus unserem Haus. Bei Bedarf erweitern oder optimieren wir Ihre Umgebung – flexibel und bedarfsgerecht.

Beratung und Verkauf passender Proxmox-Subskriptionen

Wir beraten Sie zur passenden Subskriptionsstufe (Community, Basic, Standard, Premium) und stellen Ihnen die Lizenzen als zertifizierter Partner zur Verfügung. Langfristig begleiten wir Sie unabhängig und transparent bei Renewals, Upgrades und der strategischen Weiterentwicklung Ihrer Virtualisierungsumgebung.

Fazit: Lohnt sich der Wechsel zu Proxmox?

Ja – für die meisten KMU und Unternehmen im Mittelstand sowie öffentliche Einrichtungen ist Proxmox VE eine wirtschaftlich und technisch sinnvolle Alternative zu VMware. In vielen Fällen sinken die Lizenzkosten deutlich. Auf wichtige Funktionen wie Clustering, HA, Live-Migration, Ceph/ZFS und Backup muss beim Wechsel von VMware zu Proxmox VE nicht verzichtet werden.

Der Wechsel lohnt sich besonders, wenn Sie:

  • Kosten sparen möchten
  • Unabhängigkeit von US-Konzernen und Vendor-Lock-in anstreben
  • Open Source und digitale Souveränität priorisieren
  • Flexibilität bei Hypervisor (KVM) und Containern (LXC) benötigen

Als langjähriger Proxmox-Partner stehen wir Ihnen bei dieser Entscheidung an der Seite – von der fachlichen Einordnung Ihrer aktuellen Umgebung über die Konzeption und Migration bis hin zum laufenden Betrieb.

Häufige Fragen zu Proxmox VE als VMware Alternative

Kann Proxmox VE VMware in der Produktivumgebung vollständig ersetzen?

Ja, für die Mehrheit der Produktivumgebungen. Proxmox VE deckt die Kernfunktionen einer vSphere- oder ESXi-Umgebung vollständig ab: Cluster-Management, High Availability, Replikation, Live-Migration und Backup. Was sich ändert, ist das Umfeld: Tooling, Verwaltungsoberfläche und Betriebsabläufe unterscheiden sich. Ob ein vollständiger Ersatz möglich ist, hängt davon ab, welche Funktionen der aktuellen VMware-Umgebung im täglichen Betrieb tatsächlich relevant sind.

Benötigt man für Proxmox VE eine Subskription?

Nein. Proxmox VE ist eine Open-Source-Software und kann auch ohne Subskription im Produktivbetrieb eingesetzt werden bei vollem Featureset. Die Enterprise-Subskription ist optional und erweitert die Stabiltät: Updates über das Enterprise-Repository, Zugang zu professionellem Support sowie Features wie die Live-Migration.

Gibt es professionellen Support für Proxmox VE?

Ja. Proxmox VE bietet professionellen Support im Rahmen der Enterprise-Subskription. Darüber hinaus unterstützt die ETES GmbH als offizieller Proxmox-Partner Proxmox-Umgebungen im laufenden Betrieb. Wir sind telefonisch und per Mail für Sie erreichbar.

Wie lange dauert eine Migration?

Die Dauer einer Proxmox-Migration lässt sich nicht pauschal beantworten. Kleine Umgebungen mit wenigen virtuellen Maschinen lassen sich innerhalb weniger Stunden migrieren. Größere Cluster mit komplexem Storage- und Netzwerkdesign erfordern mehrere Wochen. Ausschlaggebend sind die Anzahl der VMs, das Datenvolumen und die verfügbaren Wartungsfenster. Ein gestaffelter Ablauf mit einem Proof-of-Concept (POC) reduziert das Risiko und begrenzt ungeplante Ausfallzeiten.

Was kostet der Wechsel von VMware/Hyper-V zu Proxmox VE?

Die Lizenzkosten sinken deutlich. Proxmox VE ist kostenfreie Software, hinzu kommen lediglich optionale Subskriptionskosten je Node. Eingeplant werden sollte dagegen der Aufwand für Konzeption, Migration und die Anpassung der Betriebsprozesse. Grundsätzlich ist für den Produktivbetrieb immer eine Subscription zu empfehlen.

Wie sieht es mit Sicherheit und Compliance aus (ISO 27001, NIS-2)?

Proxmox VE basiert auf Debian und profitiert vom Update- und Patch-Zyklus einer ausgereiften Distribution. Erhöhte Konfigurationen, die Netzwerk-Firewall sowie die Trennung von VMs und Containern bilden die technische Grundlage. Für die Compliance gilt: ISO 27001 und NIS-2 stellen Anforderungen an Prozesse und Maßnahmen – nicht an einzelne Produkte. Proxmox VE als selbst gehostete, nachvollziehbare Open-Source-Software trägt zu den technischen und organisatorischen Maßnahmen bei und erhält die Hoheit über die eigene Infrastruktur. Welcher Maßnahmenbedarf konkret besteht, ergibt sich aus der Risikoanalyse im Rahmen des ISMS.

Kontaktieren Sie uns

Sie sind Ihrer digitalen Souveränität bereits einen großen Schritt näher gekommen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und auf Ihre Fragen.

Unsere Kontaktdaten: +49 711 / 489083 - 0

Diese Anfrage ist für Sie unverbindlich und keine Zahlungsmittel sind notwendig.

Hinweis: Unsere Dienstleistungen und Produkte richten sich ausschließlich an B2B-Kunden.

eteslogo4

Autoren

Markus Espenhain

Unser Geschäfts­führer und Gründer ist für die Strategie und den Kontakt zu Kunden & Partnern verantwortlich. Im Blog stellt er Ihnen neue Partnerschaften und Unternehmens-News vor.

Markus Espenhain

Ioannis Dimas

Datenschutz und Informationssicherheit sind seine Herzensangelegenheit. Er berät Unternehmen zu diesen Themen und kann viel dazu berichten.

Ioannis Dimas

Chantal Nußbaum

In den Bereichen Datenschutz und Informationssicherheit liegt ihr Schwerpunkt. Durch Fortbildungen ist sie immer auf dem neusten Stand der Gesetze.

Chantal Nußbaum

Simon Jung

Planung, Realisierung, Wartung und Support sämtlicher Systeme Ihrer individuellen IT-Infrastruktur ist das Fachgebiet seines Teams.

Simon Jung

Christian Gleich

Sein Schwerpunkt liegt in dem Kontakt zu Kunden. Durch seine tägliche Arbeit mit unserem gesamten Produktportfolio landen Neuigkeiten immer zuerst bei ihm.

Christian Gleich

Robin Aukschlat

Als KI-Beauftragter liegt sein Fokus auf Datenschutz und Informationssicherheit im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.

Robin Aukschlat