ETES-Weblog

Alle Beiträge aus dem Monat November 2008:

ESS-Abhängigkeiten mittels ETES-Repository installieren

Gepostet am 27.11.2008 von Robert Scheck in „Know-How“ Kommentare 0

Robert Scheck

Das von uns eingesetzte Warenwirtschaftssystem ESS (Enterprise Solution Server) der Firma Pentaprise bringt über die verschiedenen Software-Generationen und Versionen unterschiedliche Abhängigkeiten zu weiteren Software-Paketen mit, die bislang manuell von Hand nachinstalliert werden mussten.

Um dies zu vereinfachen, haben wir unser ETES-Repository mit zusätzlichen RPM-Paketen für das ESS erweitert. Diese enthalten jedoch nicht das gesamte ESS, lediglich die Abhängigkeiten zu Software-Paketen, die die jeweilige Generation des ESS benötigt. Aktuell gibt es Pakete für ESS 6.0.0.x, 6.0.2.x, 6.0.4.x und 6.0.6.x. Unser ETES-Repository gibt es zur Zeit für die für den Unternehmenseinsatz optimierte Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux bzw. CentOS in Version 4 und 5, sowie für den Vorreiter in Sachen Open Source Software, nämlich Fedora in Version 8, 9 und 10.

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Wie Spammer SPAM-Markierung im Subject umgehen

Gepostet am 11.11.2008 von Jan Theofel in „Know-How“ Kommentare 0

Jan Theofel

Viele SPAM-Filter, wie beispielsweise auch der von uns eingesetzte amavisd-new mit SpamAssassin markieren SPAM-Mails häufig im Betreff. Dadurch können die verdächtigen Mails dann beispielsweise auf dem nachfolgenden Mailserver oder der Seite des Clients über Regeln in entsprechende Ordner verschoben werden. Außerdem ist eine Markierung wie ***SPAM*** im Betreff in der Mailbox auf den ersten Blick erkennbar. (Bei uns werden die meisten Mails komplett abgewiesen und nur ein kleiner, nicht eindeutiger Teil an die Anwender zugestellt.)

In unseren SPAM-Samples haben wir heute ein Beispiel entdeckt, bei dem sich der Spammer durch einen fehlerhaften E-Mail-Header dieser Markierung erfolgreich entzieht. Damit steigen natürlich die Chancen nicht in einen SPAM-Ordner sortiert und auch vom Benutzer gelesen zu werden.

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Partitionstabelle größer als 2 TB

Gepostet am 04.11.2008 von Robert Scheck in „Know-How“ Kommentare 1

Robert Scheck

Nachdem inzwischen Festplatten mit einer Größe von 1 TB (1024 GB sind 1 TB) keine Seltenheit mehr sind, kam kürzlich ein RAID-Verbund mit solch großen Festplatten bei einem Kunden zum Einsatz. Doch wie bei vielen Stellen in der IT-Welt gibt es auch hier eine Grenze, die vor einigen Jahrzehnten bestimmt worden ist. Damals, als Festplatten nur wenige Megabyte groß waren, hat man festgelegt, dass eine normale Partitionstabelle maximal eine Festplatte mit 2 TB adressieren kann - technisch natürlich begrenzt durch die allseits bekannten 32 Bit.

Selbstverständlich gibt es eine Alternative zum derzeit fast überall eingesetzten Master Boot Record (MBR), diese Alternative heißt GUID Partition Table (GPT). Nun ist das Problem, dass die Unterstützung für GPT sowohl im BIOS als auch beim Bootmanager (z.B. Grub) vorhanden sein muss. Auf x86-basierenden Systemen (üblicherweise als x86, IA32, x86_64, AMD64, EM64T bekannt) ist eine Unterstützung von GPT bislang allgemein recht selten und aktuell unterstützt keine für den Unternehmenseinsatz optimierte Linux-Distribution die GPT von Haus aus.

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